Mediation

MEDIATION

Definition der Mediation:

Mediation bedeutet eine Konfliktbearbeitung unter Hinzuziehung von neutralen Dritten als Vermittler. Diese Mediatoren haben keine Entscheidungskompetenz, sondern sind nur für das Setting (Teilnehmer, Raum, Infrastruktur), das Verfahren und die Fairness zuständig. Die Inhalte bestimmen die Konfliktparteien selbst. Die Gespräche sind nicht-öffentlich und vertraulich, sofern die Beteiligten nichts anderes vereinbaren. Die Konfliktpartner beteiligen sich freiwillig am Mediationsprozess, bleiben eigen-verantwortlich und nutzen ihre eigenen Kompetenzen zur Konfliktlösung. Alle Konfliktparteien sind einzubeziehen und wirken gleichberechtigt mit.

Die Konfliktbearbeitung ist zukunfts- und konsensorientiert und zielt auf vertragliche Vereinbarungen ab

 

Ziele, Zielgruppen:

Ziel einer Mediation ist es, Konflikte zwischen zumindest zwei Parteien außergerichtlich zu lösen, wobei die Lösungsoptionen von den Parteien selbst gefunden werden.

Mediation führt sowohl im privaten Bereich (Familienkonflikte, Nachbarschaftsstreitigkeiten, Erbschaftsstreitigkeiten, Scheidung, …) als auch im wirtschaftlichen Bereich -egal ob profit oder non-profit-orientiert- zu einer beachtlichen Erfolgsquote von 70-80%.

Weiters kann zwischen Arbeitsmediation (Konflikte innerhalb einer Firma, Abteilung, Gruppe) und Wirtschaftsmediation (Konflikte zwischen zwei Unternehmen) unterschieden werden. Arbeitsmediation betrifft eher die persönlichen Konflikte in der Arbeitswelt (Mobbing, Raucher-Nichtraucher, Mann-Frau, …), wobei die Auswirkungen dieser Konflikte nicht nur die betroffenen Personen belasten, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Denn in einem Konflikt steckt sehr viel Energie, die dann natürlich bei der Arbeitsleistung fehlt…

Wirtschaftsmediation ist dann sinnvoll, wenn Differenzen zwischen zwei Unternehmen zu Konflikten führen, die eine weitere Zusammenarbeit unmöglich machen.

 

Nähere Informationen zum Thema:

www.oebm.at